Das Hofgut

 

Das Hofgut blickt bereits auf eine über 1000 -jährige Geschichte zurück:

Wann der Ort Sickertshofen erstmals schriftlich erwähnt wurde, ist zwar umstritten:
a) Ganz sicher ist der Ort in einer Urkunde des Hochstifts Freising als „Sickereshova“ genannt mit der Unterschrift des später heilig gesprochenen Bischofs Lantpert. Zwar fehlt das Datum, doch ist bekannt, dass Lantpert von 937/38 bis 957 das Bischofsamt ausübte.
b) andere Historiker sind der Auffassung, dass es sich bei dem Ort „Sickereshusun“ in einer Urkunde des Jahres 859 um unser Sickertshofen handelte.
Um 1500 bestand die heutige Einöde noch aus zwei Bauernhöfen und drei Sölden (kleine Höfe im Nebenerwerb). Die beiden Bauernhöfe waren schon lange im Besitz des Indersdorfer Klosters.

 

1923 b
Schwabhausen und Sickertshofen 1923

 

Das Hofgut wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrmals die Besitzer, nach und nach schlossen sich die Höfe (ehemals Sickertshofen 1-5) zusammen.

Die Kapelle blieb jedoch stets Eigentum des Klosters Indersdorf. 1981 erwarb die Familie Loock die Kapelle und führte von 1983-1987 Renovierungsarbeiten durch. Unter anderem wurden längst vergessene Fresken freigelegt Hofkapelle und der Dachstuhl erneuert.

1913Hofansicht 1913